Koreanischer Karottensalat – Morkovcha mit heißem Zwiebelöl
Eigenschaften
Koreanischer Karottensalat: frischer Knoblauch, Zwiebelöl, Chili und Koriander machen ihn zu einem ganz besonderen Salat, der noch besser wird, wenn er eine Nacht im Kühlschrank zieht.
Koreanischer Karottensalat statt Kuchen
Anfang Juni wurde Kakao & Karotte 3 Jahre alt. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht und wieviel in dieser Zeit hier entstanden ist. Feierten wir den ersten Geburtstag noch mit einem leckeren Blaubeerkuchen, dachten wir, das wir als Referenz zum Blognamen mal was mit Karotte machen. Und da koreanischer Karottensalat aktuell einer unserer liebsten Salate ist, fiel unsere Wahl darauf. Wie du ihn zubereitest und warum er eigentlich gar nicht aus Korea stammt, erzählen wir dir im Verlauf des Beitrags.
Jetzt wollen wir aber erstmal Danke sagen, dass du, liebe:r Leser:in uns seit drei Jahren die Treue hältst. Wir freuen uns sehr, dass mittlerweile über 300.000 Besucher im Jahr zu uns finden. Kakao & Karotte ist und bleibt ein Herzensprojekt für uns und wir hoffen, dass auch in Zeiten von KI Menschen immer noch von anderen Menschen verfasste Texte lesen und echte Fotos sehen möchten.
Raffiniert anders: Koreanischer Karottensalat
Koreanischer Karottensalat mit sowjetischem Ursprung
Anders als der Name vermuten lässt, ist koreanischer Karottensalat eigentlich ein Gericht aus der ehemaligen Sowjetunion. Koreanische Einwanderer haben ihre Einlegetechnik einfach an die verfügbaren Zutaten angepasst. Was damals vorherrschend war, waren Karotten. Sie haben sie mit Knoblauch, Chili und Koriander gewürzt und mit heißem Zwiebelöl übergossen, anschließend haben sie den Salat für mehrere Stunden ruhen lassen.
Der Karottensalat ist daher auch unter dem Namen Morkovcha (oder Morkowtscha) bekannt, was sich von dem russischen Wort morkov (= Möhre) ableitet.
So gelingt Koreanischer Karottensalat
Der Koreanische Karottensalat macht etwas Mühe, aber ich finde, das lohnt sich. Wichtig ist, dass die Karotten in Juliennestreifen geschnitten werden. Das geht am besten mit einem Julienne-Sparschäler oder einer Julienne Reibe. Dann werden die Karottenstreifen mit ordentlich Salz und Zucker vermischt und für mindestens 15 Minuten stehen gelassen. Die Salz-Zucker-Mischung entzieht den Karottenstreifen Wasser und macht sie etwas mürber. Dieses Wasser wird ausgedrückt und weggeschüttet.
Die Karottenstreifen werden nun in eine hitzebeständige Schüssel gegeben. Den gepressten Knoblauch, Koriander und das Gochugaru verteilst du gleichmäßig über den Karottenstreifen, rührst aber noch nicht um.
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In der Zwischenzeit wird das Zwiebelöl zubereitet. Dazu erhitzt du Pflanzenöl in einer Pfanne und gibst, wenn das Öl richtig heiß ist, in Streifen geschnittene Zwiebel hinein. Wenn die Zwiebel goldbraun gebraten ist, nimmst du sie heraus, stellst sie zur Seite und gießt das noch heiße Zwiebelöl über die Gewürze auf dem Karottensalat. Das soll richtig schön zischen.
Dann erst wird der Karottensalat umgerührt und mit Sesamöl und Reisessig abgeschmeckt. Zum Schluss kommt noch etwas Sesamsaat darüber. Dann darf der Koreanische Karottensalat im Kühlschrank schön durchziehen. Er schmeckt zwar vorher schon, aber wird umso aromatischer, je länger er zieht.
Vor dem Servieren kannst du ihn, wenn du magst noch mit frischer Frühlingszwiebel garnieren.
Die Nährwerte
Die Nährwerte beziehen sich auf ein Viertel des Rezepts. Eine Portion hat demnach 167 kcal. Wie die Makronährstoffe sich prozentual verteilen, kannst du in unserem Balkendiagramm sehen. Die absoluten Werte sehen für eine Portion wie folgt aus: 10,05 g Fett, 17,95 g Kohlenhydrate und 2,51 g Eiweiß. Außerdem nimmst du 5,1 g Ballaststoffe zu dir.
Rezept
Koreanischer Karottensalat
Das brauchst du
Zutaten
Zubereitung
Den Salat vorbereiten
- Die Karotten in feine Juliennescheiben schneiden oder raspeln. In einer Schüssel mit dem Salz und Zucker vermengen und für etwa 15 min stehen und ziehen lassen.
- Die Karotten mit den Händen ausdrücken und das Wasser, das beim Ziehen entstanden ist, abgießen.
- Die Karotten in eine hitzebeständige Schüssel geben. Den gepressten Knoblauch, das Gochugaru und den Koriander gleichmäßig darüber geben und noch nicht umrühren.
Das Zwiebelöl zubereiten
- Die Zwiebel in feine Streifen schneiden.
- Das Pflanzenöl in eine Pfanne geben und richtig heiß werden lassen.
- Die Zwiebel hinzufügen und goldbraun anrösten. Die Zwiebel herausnehmen und zur Seite stellen.
Fertigstellung
- Das heiße Öl sofort über den Salat geben. Es darf dabei ruhig zischen.
- Sesamöl und Reisessig darüber geben und alles gut durchmischen.
- Mit Sesamsaat und Frühlingszwiebeln (ggf. auch die Röstzwiebeln) toppen und im Kühlschrank ziehen lassen.
Nährwerte

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Herzlichen Glückwunsch zu Eurem Bloggeburtstag und viele weitere Jahre!
Das klingt sehr lecker und erfrischend bei den heißen Temperaturen. LG Edeline
Dankeschön, liebe Edeline. Wir sind gespannt, wie du ihn findest.
Liebe Grüße, Kerstin
Das sieht mal wieder sehr gut aus. Herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag.
Für einen der nächsten Bloggeburtstage würde sich dann wohl ein Rezept mit einer Kombination aus Kakao und Karotte anbieten, oder?
Auf viele weitere erfolgreiche Jahr mit dem Blog.
Liebe Martha,
vielen Dank! Da muss ich glatt mal überlegen, wie man Kakao und Karotte in einem Rezept vereinen kann. Klingt für mich nach Kuchen. Mal sehen. Danke und liebe Grüße, Kerstin