Espresso Tonic mit Zitrone – herb und erfrischend
Wenn du Kaffee und alkoholfreie Drinks liebst, dann ist der Espresso Tonic die ideale Sommererfrischung. Wir zeigen dir, wie du aus Espresso, Tonic Water, Zitrone und etwas Eis blitzschnell einen tollen Drink zauberst, der nicht nur lecker ist, sondern optisch was hermacht.
Über Espresso Tonic
In den letzten Jahren freut sich der Espresso Tonic hierzulande wachsender Beliebtheit. Dabei wurde er bereits vor fast 20 Jahren in Skandinavien entwickelt. Ein norwegischer Barista soll mit Kaffee, Sirup und Tonic Water experimentiert haben. Andere Quellen berichten davon, dass er im Rahmen von skandinavischen Barista-Wettbewerben in der Speciality-Coffee-Szene entwickelt wurde. Von da aus wurde er zunächst in Nord-Amerika, Japan und schließlich auch in Europa populär.
Der Cold-Brew-Tonic hat den gleichen Ursprung, schmeckt aber durch die lange kalte Extraktion etwas milder und süßer. Der Espresso Tonic zeichnet sich durch eine dichtere Textur und intensivere Röstaromen aus. Außerdem hat er den Vorteil, dass er schneller gemacht ist, denn ein Cold Brew Kaffee braucht bis zu 12 Stunden Ziehzeit.
Schau dir bei Interesse einfach auch unser Rezept zum Cold-Brew-Tonic an!
So gelingen die zwei Schichten
Ein gut gemachter Espresso Tonic beeindruckt nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch: unten fein perlendes, klares Tonic Water, oben eine dunkle Schicht Espresso. Damit das gelingt, kommt es vor allem auf die Temperatur an. Das Tonic Water sollte eiskalt sein — viel Eis im Glas hilft dabei. Den Espresso dagegen kurz abkühlen lassen, bis er lauwarm ist. Dann funktioniert es am besten.
Bereite zuerst das Glas vor: Eis und Zitronenzeste hinein, dann das gekühlte Tonic Water auffüllen. Jetzt kommt der entscheidende Moment — gieß den Espresso ganz behutsam ein. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt ihn zuerst auf die Rückseite eines Löffels treffen, bevor er sanft auf das Tonic gleitet. Durch die unterschiedliche Dichte der beiden Flüssigkeiten schwimmt der Espresso oben auf und vermischt sich nur ganz langsam.
Espresso Tonic mit schönem Farbverlauf
Welches Tonic? Welcher Espresso?
Beim Tonic würden wir zu dem Tonic von Thomas Henry oder dem Fever-Tree-Indian-Tonic raten. Beide haben eine dezente Bitterkeit und schmecken nicht zu süß, das harmoniert sehr gut mit dem Aroma von Espresso und Zitrone. Von der Schweppes-Variante würden wir abraten, weil sie sehr süß schmeckt.
Für den Espresso kannst du natürlich auch auf koffeinfreien Espresso zurückgreifen. Gerade wenn du einen alkoholfreien Drink für den Abend suchst, ist das eine gute Idee. Mittlerweile gibt es eine tolle Auswahl an koffeinfreien Espressobohnen.
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Rezept
Espresso Tonic
Das brauchst du
Zutaten
- 30 ml Espresso frisch gebrüht
- 150 ml Tonic Water
- 1 Zitronenzeste
- 3-4 Eiswürfel groß
Zubereitung
- Espresso brühen und kurz abkühlen lassen.
- Gib die großen Eiswürfel und die Zitronenzeste ins Glas.
- Mit Tonic Water aufgießen.
- Espresso am besten über die Rückseite eines Löffels langsam aufgießen, so dass er oben schwimmt.
Hinweise

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